Christine Frücht

Kuratorium allgemein
Direktorin LAFP
Christine Frücht, Direktorin des Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW)

Christine Frücht leitet seit April 2022 einen der europaweit größten polizeilichen Bildungsträger. Ihr Sitz ist in Selm, aber das LAFP NRW verfügt über weitere Standorte in Brühl, Münster, Neuss und Schloß Holte-Stukenbrock.

Nach knapp zwei Jahren als Polizeipräsidentin in Krefeld steht Christine Frücht nun einer Behörde vor, die es in den Händen hat, den so wichtigen Nachwuchs auszubilden und gestandene Beamt*innen fortzubilden, sondern auch für eine solide, tragfähige ethisch-seelische Basis der Polizeianwärter*innen und Polizeibeamt*innen zu sorgen.

Christine Frücht stammt aus Essen und lebt auch dort. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Wirtschaftswissenschaften und arbeitete bei einer Bank. 1997 wurde sie Polizistin, und das „aus Berufung“: „Eigentlich wollte ich schon nach dem Abi zur Polizei, aber damals fehlte die Möglichkeit, dies mit einem Studium zu verbinden“, sagt sie.

Ihr Werdegang bei der Polizei führte sie unter anderem als Sachbearbeiterin für Wirtschaftskriminalität nach Bochum, Leiterin der Führungsstelle der Direktion Gefahrenabwehr / Einsatz nach Borken, als Leiterin des Dezernates 43 (Informations- und Kommunikationstechnik-Ermittlungsunterstützung, Zentrale Auswertungs- und Sammelstelle Kinderpornografie) zum Landeskriminalamt NRW und als Referentin in dem für die Organisation der Polizei zuständigen Referat 401 ins Innenministerium. Diese „sportliche“ Karriere findet ihr Äquivalent auch privat: Die 54jährige joggt gerne und liebt das Indoor-Klettern.

Sich bei der Stiftung Polizeiseelsorge zu engagieren ist sicher auch eine Folge ihrer Erfahrungen, die sie im IM NRW mit der Bekämpfung von Kindesmissbrauch und Kinderpornografie gesammelt hat:

„Die Befassung mit dem Thema sexueller Missbrauch an Kindern und Missbrauchsabbildungen hat mir in besonderem Maß gezeigt, wie wichtig ein gutes und achtsames Miteinander, Reflexion und Trainings zum Umgang mit Stress sind.

Polizistinnen und Polizisten neigen dazu, alles selbst erledigen und regeln zu wollen. Unnötiger Weise, denn es gibt kompetente Unterstützung von Partnern, die eine andere - nicht polizeiliche - Sicht auf die Dinge haben und dabei nicht dienstrechtlichen Zwängen unterliegen. Ich freue mich darauf, in das Kuratorium der Stiftung Polizeiseelsorge aufgenommen zu werden, die sich zum Ziel gesetzt hat, solche Unterstützungsmöglichkeiten zu sichern.“

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