Seelsorgliche Begleitung

Engagement
Seelsorgliche Begleitung
Pfarrer Dietrich Bredt-Dehnen und zwei Polizisten in der Friedhofskapelle, in der der Polizeipfarrer vor einigen Jahren den Trauergottesdienst für einen Kollegen der beiden Beamten gehalten hatte. Foto: Stiftung Polizeiseelsorge

„Die größte Hilfe ist immer, etwas ansprechen zu können.“

Seelsorgliche Begleitung

„Man mag vielleicht sich vor den anderen nicht mit Tränen in den Augen zeigen, da schämt man sich einfach und da kann man nur hoffen, dass es verloren geht, weil das einfach einem selber hilft, gewisse Situationen zu bewältigen“, sagt ein altgedienter Polizeibeamte, der die Erfahrung einer Trauerbegleitung durch die Polizeiseelsorge gemacht hat.

„Ich kann nicht helfen in dem Sinne, ein Problem zu lösen, überhaupt nicht. Das kann immer nur jeder für sich alleine. Was ich anbieten kann, ist das Gespräch“, sagt der leitende Landespfarrer für Polizeiseelsorge zur Frage, wie denn Polizeiseelsorge im wahrsten Sinne des Wortes aussieht.

Auch wenn die Polizeipfarrerinnen und Pfarrer mit ihren Seminaren, der Einsatzbegleitung oder der Begleitung von Lehrgängen, der Teilnahme an der Vereidigung, schließlich dem Feiern von Gottesdiensten zu Gedenktagen oder Hochzeiten und Taufen sehr viel Präsenz zeigen, sind es doch die hinter gut geschlossenen Türen im Stillen stattfindenden Gespräche, die vielleicht den ureigensten Sinn der Seelsorge widerspiegeln.

Zu wem gehe ich, wenn ich Partnerprobleme habe, mich überlastet fühle, meine Krankheit oder meine familiären Schwierigkeiten nicht mit Freunden, Ärzten oder den sozialen Ansprechpartnern der Behörden besprechen möchte, wenn ich unbedingt die Sicherheit der Schweigepflicht und die psychosoziale Kompetenz der PfarrerInnen brauche?

Oder schlicht auch die Spiritualität (wieder) finden möchte?

Weitere Informationen (PDF)

Sehen Sie hierzu auch unser Video in der Mediathek.

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