Rückblick

Rückblick
Rückblick
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, am Abend der Feier zum 10jährigen Bestehen der Stiftung Polizeiseelsorge im Polizeipräsidium Köln. Foto: Polizei Köln

Ganz am Anfang stand eine Vision...

...die Vision, der Polizeiseelsorge und damit vor allem den Polizistinnen und Polizisten auf lange Sicht den Rücken zu stärken!

Denn schon vor mehr als 13 Jahren war abzusehen, was heute Alltag ist: Der Dienst in der Polizei zum Wohle unserer Gesellschaft ist belastender geworden, viele Aufgaben sind hinzugekommen, gleichwohl (zu) lange die Zahl der BeamtInnen nicht angepasst wurde. Gleichzeitig war zu befürchten, dass angesichts der schwierigen Haushaltslage der Kirchen die finanzielle Basis für das Angebot der Polizeiseelsorge nicht mehr gesichert sein würde.

Der damaligen Landespolizeipfarrerin Claudia Kiehn machte diese Entwicklung Sorgen. Gemeinsam mit der Religionspädagogin Jutta Unruh ist es ihr zu verdanken, dass aus der Vision eine Konzeption und dann die Gründung einer Stiftung wurde. Das Ziel war, die Arbeit der Polizeiseelsorge nicht nur dauerhaft zu garantieren, sondern sie so weiter zu entwickeln, dass sie den steigenden Anforderungen in einer immer stärker zerrissenen Welt gerecht werden kann. Einigkeit bestand darin, die Stiftung klar in Polizei und Kirche zu verankern.

Die Konzeption für eine Stiftung zur Förderung der Polizeiseelsorge wurde im Frühjahr 2004 verfasst. Auch die Einwerbung des Stiftungskapitals gelang in kürzester Zeit. Schnell sind aus den Reihen der Polizistinnen und Polizisten selbst und anderer Einzelpersonen über 5000 Euro eingegangen. Die Evangelische Kirche im Rheinland hat die Stiftung mit weiteren 10.000 Euro unterstützt.

Der Designer Reinald Gerhards entwarf das Stiftungslogo und der Werbetexter Wilfried Engbrox steuerte die passende Aussage bei:

Wir machen Mut. 
Machen Sie mit!

Wir machen Mut

Am 15. November 2004 wurde dann im Amtsblatt der Evangelischen Kirche im Rheinland die Gründung der Stiftung Polizeiseelsorge verkündet. Die Gemeinnützigkeit war vom Finanzamt Düsseldorf-Nord anerkannt und mit der Steuernummer 105/5891/1587 bescheinigt worden.

Rechtlich gesehen handelt es sich um eine unselbständige kirchliche Einrichtung. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.